Informationen zur Waldarbeit während der Corona-Krise

Die Auswirkungen des Coronavirus treffen alle – auch die Waldbesitzer, Forstbetriebe und Forstzusammenschlüsse. Der Bayerische Waldbesitzerverband hat aktuelle Informationen (Stand 27.03.2020) für Sie zusammengestellt, um Ihnen beim Umgang mit der Pandemie zu helfen.

 

Waldarbeit ist trotz Ausgangsbeschränkung möglich

Die Waldarbeit ist weiterhin möglich, wenn der Kontakt zu anderen Menschen auf ein absolutes Minimum reduziert wird. Die Vorgaben zur Arbeitssicherheit sind selbstverständlich einzuhalten.

Die Mitarbeit von anderen Personen ist möglich auch wenn sie nicht dem Hausstand angehören. Bitte halten Sie die unten angegebenen Maßnahmen zum Infektionsschutz bei der Waldarbeit ein.

Die Kontrolle der Wälder auf Borkenkäferbefall ist gesetzlich verpflichtend. Zudem ist die Aufarbeitung des Sturmholzes aus Gründen des Waldschutz dringend nötig.

Bitte beachten Sie, dass trotz der Coronakrise eine Förderung von waldbaulichen Maßnahmen nur nach vorheriger Antragsstellung und Bewilligung möglich ist. Bitte wenden Sie sich für Informationen hierzu telefonisch oder per Mail an die zuständigen Stellen.

Infektionsschutz bei der Waldarbeit

Erfolgt die Waldarbeit zusammen mit Personen, die nicht dem gleichen Hausstand angehören, sollten folgende Verhaltensregeln eingehalten werden:

  • Die Fahrt in den Wald sollte getrennt erfolgen
  • Jeder verwendet sein eigenes Werkzeug (Verwechslung sollte durch Markierungen ausgeschlossen werden)
  • Halten Sie auch in Pausen Abstand (mindestens 1,5 Meter)
  • Stellen Sie bei sich selbst oder bei anderen Personen grippeähnliche Symptome fest, weisen Sie sofort darauf hin und bechen Sie den gemeinsamen Arbeitseinsatz umgehend ab.