Entgegen aller Erwartungen blieb der  Schadholzanfall in unserer Region deutlich unter den Vorjahresmengen.  Ganz anders sieht die Situation in anderen Teilen Bayerns aus.

Diese Regionen Bayerns kämpfen neben dem Käferbefall auch noch mit Trocken-und Sturmschäden. Zusätzlich kommen noch enorme Mengen aus Mitteldeutschland und Tschechien, die die Kapazitäten der Sägewerke bei weitem überschreiten. Dort liegen noch gewaltige Mengen von Schadholz auf Lagerplätzen, deswegen besteht auf dem Holzmarkt keine Aussicht auf bessere Preise.

Erschwerend kommt hinzu, dass der Schnittholzabsatz leicht rückläufig ist und die Sägenebenprodukte einen deutlichen Preisverfall haben.

Die Preise für Fixlängen bleiben bis  Ende Dezember 2019 auf dem gleichen Niveau.

Ab Stärkeklasse 5 in allen Qualitäten gibt es einen Abschlag von € 10!

Überstarkes Holz, Mittendurchmesser über 60 cm in Rinde, wird von den Sägewerken momentan nicht mehr verarbeitet und nur noch als nicht sägefähiges Holz (€ 10/fm) bezahlt!

Der Preis für Papierholz (Faserholz) liegt noch nicht vor. Die Verhandlungen der Forstwirtschaftlichen Vereinigungen mit der Papierholzindustrie laufen, Tendenz fallend. Der neue Preis wird bei der Jahreshauptversammlung bekannt gegeben.

Langholz bitte nur nach Absprache mit der Geschäftsstelle einschlagen!

Wir empfehlen allen Waldbesitzern,  ihre Bestände weiterhin, insbesondere nach dem ersten Frost, auf Käfer- und geschädigte Bäume zu kontrollieren.

Bitte achten Sie auf saubere Aufarbeitung und dass das gesamte Schadholz komplett aus dem Wald entfernt wird (Waldhygiene)!

Wir bitten alle Einschläge mit der Geschäftsstelle vorher abzusprechen.